Deutschland: die Vorbereitung

Der Entschluss war gefasst: wir gehen auf große Reise. Aber wohin - die Welt ist groß und es gibt so viel zu entdecken. Pläne wurden geschmiedet, Flüge gebucht, um sie wieder zu stornieren und alles neu zu sortieren, das STA-Reisebüro wurde zu unserem zweiten Zuhause und es gab wohl keine Zeile aus dem Kleingedruckten, über die wir nicht stolpern sollten. Lobte Fr. Morans aus dem Reisebüro anfangs noch unsere Flexibilität, entfuhr ihr einige Wochen später der Ausspruch: "Wenn eure Tickets endlich auf dem Tisch liegen, mache ich drei Kreuze!" An dieser Stelle soll ihr nochmals unser Dank gelten, für ihre unendliche Geduld und Mühe!

Nein, es lief alles andere als glatt und mit der Zeit trübte sich auch unsere Vorfreude und Zweifel überkamen uns. Warum stellt sich alles quer, soll das ein Zeichen sein, war es vielleicht doch nicht der richtige Zeitpunkt für die Reise? Innerlich waren wir schon soweit, alles zu stornieren, als wir unseren letzten Anlauf unternahmen: und siehe da - wir hatten unsere Tickets in den Händen. Dass man die Sachen immer erst loslassen muss.....

Garage in VöhringenUnd loslassen durften wir noch mehr: Unsere Freiburger Wohnung auflösen, Auto, Klamotten, Möbel, Bücher und sonstiges wurde verkauft und verschenkt,  alles Verbleibenden wurde in Vöhringen in einer Garage eingelagert. Die drei Zwerghasen bezogen ihre neue  Luxusunterkunft bei Udos Eltern und fühlten sich gleich zu Hause.

Sony und Thaja
Die beiden Pferde Sony und Thaja sollten zusammen bei Carl eine neue Bleibe bekommen. Aber die beiden hielten uns noch mal schwer in Atem. Es waren unsere letzten paar Tage in Freiburg, als Sony Thaja einen Schlag versetzte und sie dabei schwer verletzte. Eine Woche zitterten wir um sie, bis endlich der Anruf aus der Klinik kam, dass sie die Verletzung überleben würde. Einmal mehr hatten wir innerlich Flüge umgeworfen. Glücklicherweise hat sich Thaja gut erholt und wir konnten wie geplant abfliegen.

Ohne die tatkräftige Unterstützung unserer Eltern und Freunde, insbesondere Carl und Sandra, wäre diese Reise für uns nicht möglich gewesen. Danke Euch allen!


und los geht's nach Indien