Amritsar: Goldener Tempel

Der Golden Tempel ist das höchste Heiligtum der Sikhs.
Gegründet wurde er von Guru Nanak im 16. Jhd. und nach seiner
Zerstörung durch Plünderer wurde er 1760-1770 wieder
aufgebaut. Die charakteristischen Marmor- und Golddekorationen
entstanden aber erst im frühen 19. Jhd., als
Sikhführer Ranjit Singh einen Großteil Punjabs
eroberte.
Amritsar beudeutet Nektarteich und der mit Blattgold bedeckte Tempel liegt auf einer Insel inmitten des Nektarteiches. Für einen Sikh bedeutet es alles, mindestens einmal in seinem Leben im heiligen Wasser des Teiches zu baden oder davon zu trinken. Eine Palastanlage umgibt den Tempel. Diese hat auf allen vier Seiten ein Tor - ein Symbol der Offenheit der Sikhs gegenüber allen Menschen und Religionen. Und so hatte uns ja auch Horminder, unser Fahrer in Rajasthan, immer wieder nahegelegt, das heilige Wasser zu berühren oder noch besser zu trinken, um Gutes für unser Karma zu tun.
Im Inneren des Tempels wird das heilige Buch Adi Granth mit den Hymnen an die Gottheiten der Sikh-Religion aufbewahrt. Während des ganzen Tages werden Verse daraus rezitiert. Der Sprechgesang wird musikalisch mit Trommeln und Sita untermalt und ist über Lautsprecher in der gesamten Tempelanlage zu hören. Die Atmosphäre des Tempels lässt sich weder durch Worte noch durch Bilder wiedergeben. Pilger versinken in tiefste Meditation und werfen sich auf den Boden. Trotz der Massen an Menschen ist hier Frieden und tiefe Ehrfurcht übermannt uns.
Friedlich ging es hier aber nicht immer her. Im Jahr 1984 verschanzten sich fanatische Sikhs im Tempel und forderten einen unabhängigen Staat. Am dritten Tag lies die indische Ministerpräsidentin Indira Gandhi den Tempel stürmen und es kamen Hunderte zu Tode. Wenige Monate später wurde Indira Gandhi deswegen von einem ihrer Sikh-Leibwächtern ermordet.
Amritsar beudeutet Nektarteich und der mit Blattgold bedeckte Tempel liegt auf einer Insel inmitten des Nektarteiches. Für einen Sikh bedeutet es alles, mindestens einmal in seinem Leben im heiligen Wasser des Teiches zu baden oder davon zu trinken. Eine Palastanlage umgibt den Tempel. Diese hat auf allen vier Seiten ein Tor - ein Symbol der Offenheit der Sikhs gegenüber allen Menschen und Religionen. Und so hatte uns ja auch Horminder, unser Fahrer in Rajasthan, immer wieder nahegelegt, das heilige Wasser zu berühren oder noch besser zu trinken, um Gutes für unser Karma zu tun.
Im Inneren des Tempels wird das heilige Buch Adi Granth mit den Hymnen an die Gottheiten der Sikh-Religion aufbewahrt. Während des ganzen Tages werden Verse daraus rezitiert. Der Sprechgesang wird musikalisch mit Trommeln und Sita untermalt und ist über Lautsprecher in der gesamten Tempelanlage zu hören. Die Atmosphäre des Tempels lässt sich weder durch Worte noch durch Bilder wiedergeben. Pilger versinken in tiefste Meditation und werfen sich auf den Boden. Trotz der Massen an Menschen ist hier Frieden und tiefe Ehrfurcht übermannt uns.
Friedlich ging es hier aber nicht immer her. Im Jahr 1984 verschanzten sich fanatische Sikhs im Tempel und forderten einen unabhängigen Staat. Am dritten Tag lies die indische Ministerpräsidentin Indira Gandhi den Tempel stürmen und es kamen Hunderte zu Tode. Wenige Monate später wurde Indira Gandhi deswegen von einem ihrer Sikh-Leibwächtern ermordet.