
Nach
Indien ist es hier in Thailand schon erheblich einfacher zu reisen.
Auch wenn durch den Tourismus schon viel von der Herzlichkeit und
Offenheit der Thailänder verlorengegangen ist, und wir
besonders in Bangkok
das Gefühl haben, dass zwar unser Geld, nicht aber wir als
"Farange" (thail. Bezeichnung
für europäische
Ausländer) willkommen sind. Trotzdem hält es
uns für
einige Tage in Bangkok. Zum einen hat Udo so genügend Zeit,
seinen Magen zu kurieren
und zum anderen wurde es uns auch kulturell nicht langweilig. Ausserdem
konnten wir nicht wiederstehen und mussten unser Urlaubsdepot
für
eine neue Digitalkamera plündern. Und die Einkaufszentren in
Bangkok sind
einfach unglaublich. Wenn wir bislang deutsche Supermärkte als
groß
und unpersönlich empfunden habe, so haben wir nun
neue
Dimensionen kennen gelernt, wogegen Walmarkt und Konsorten wie
der Tante Emma
Laden von nebenan wirkt .....

Von Bangkok aus ging es ab nach
Norden, nach Chiang Mai. Während
Udo sich beim Elefantriding und Bamboorafting vergnügte, hat
Moni einen Kurs in der traditionellen Thaimassage absolviert und ist
somit dimplomierte
Masseurin. Seither muss Udo (sehr zu seinem Vergnügen)
tagtäglich als Übungsobjekt herhalten und wir sind
beide
begeistert über die Wirkung und Tiefhaltigkeit dieser
Massageart.

Mit
einem Motorrad erkunden wir das umliegenden Gebiete und
genießen
den ursprünglichen Norden Thailands: Urwüchsiger
Dschungel,
rießige
Blüten, die die
Luft süßlich und würzig zugleich schmecken
lassen,
Wasserfälle und heiße Quelle. Und Moni konnte nicht
wiederstehen
und musste sich hinter den Wasserfall setzten - ein unglaubliches
Gefühl! Sobald man die touristischen Pfade verlässt,
ist ganz
schnell aus
mit Englisch. Und obwohl wir täglich von unserer
Pensionswirtin
Thai-Unterricht bekommen, reicht es außer zu den
üblichen
Phrasen noch nicht weit.
Aber unsere stümperhaften Versuche brechen oft das
Eis
und
gegessen wir eben, was die
Köchin beschließt, uns
aufzutischen.
Wir fühlen uns sehr wohl
und durften tief in das Land des Lächelns eintauchen.
Die
Leichtigkeit, Warmherzigkeit und Sanftheit der Thailänder,
sowie
der überall präsente und gelebte Buddhismus hat es
uns sehr
angetan und wir sind sicher, dass dies nicht der letzte Besuch in
Thailand bleiben wird.