Nach der guten Zeit in Chiang Mai sind wir nahezu Nonstop mit
dem
Zug
nach Malaysia. Ja wir wissen schon: Wie kann man einfach so quer durch
ganz Thailand fahren, ohne
auf Phuket, Ko Sa Mui, oder an sonst einem der Traumplätze
gestoppt
zu haben. Das war uns alles zu stressig oder zuviel Touris oder
Regenzeit. Deshalb haben wir es uns hier auf Langkawi ganz im Norden
von Malaysia gemütlich gemacht.
Es ist wirklich toll hier, die Saison hat noch nicht voll
begonnen und so geht es sehr entspannt zu. Wir machen einfach
mal
ganz faul Urlaub am Strand, erfreuen uns der angenehmen
November-Temperaturen (30 Grad Luft, 28 Gard Wasser) und geniessen die
wunderbaren Tage im Paradies. Vor kurzem wurden wir glatt an die
heimischen Thermalbäder im Winter (ist es wirklich gerade
Winter?) erinnert. Als wir unser allabendliches Bad im Meer genommen
haben, kam eine
große, schwarze Wolke und hat sich genau über uns
abgeregnet. War total klasse, da der Regen erheblich kälter
war
als
das Meer.

Langkawi wird oft als Klein-Malaysia bezeichnet, da diese Insel
alle landschaftlichen Erscheinungen des Landes beherbergt. So
düßen wir mit einem Motorroller über die
Insel, lassen
uns von den exotischen Reizen des ursprünglichen Dschungels
verführen, erfreuen uns der vielen Wasserfälle und
baden in
deren Pools. Ja, es könnte uns schlechter ergehen.

Unsere Weiterreise von Malaysia nach Bali war mit Bangen verbunden. Wir
hatten einen Flug von Langkawi nach Kuala Lumpur und von
dort wollten wir per Nachtzug nach Singapur, um unseren Flug
nach
Bali anzutreten.
Allerdings ließ sich auf dem netten Inselchen kein Mensch
auftreiben,
der uns ein Bahnticket verkaufen oder organisieren wollte. Und auf
unsere Online-Anfrage bei der Malayischen Railway gab es auch keine
Antwort, also sind wir auf gut Glück und guter Hoffnung auf
zwei
Plätchen im Nachtzug los, wohlwissend, dass in Malaysia
gerade die Ferien begonnen haben. Und wir hatten
Glück: Es
gab
tatsächlich noch zwei Betten im Nachtzug, die sogar halbwegs
nebeneinader lagen. Puhh, da hatten wir wirklich viel Glück
gehabt, denn wie wir später erfuhren, war der Zug
vollständig
ausgebucht. Also
Gepäck in die Aufbewahrung am Bahnhof und ab zu den Petronas
Twin Towers. Nach
der bisherigen Reise war Kuala Lumpur wieder eine Konforntation mit der
modernen Welt. Aber die Esthetik der Twin Towers hat uns sehr in ihren
Bann gezogen.
Die weitere Zugfahrt verlief problemlos. In Ermagelung
von Aufbewahrungsmöglichkeiten für das
Gepäck,
durften wir mal wieder
die Betten mit unseren Rucksäcken teilen.
Außerdem erstaunt es uns jedesmal wieder, wie laut
kleine Asiaten nachts schnarchen können. Die "morgentlichen
Gräusche" wollen wir lieber nicht weiter
ausführen. Den Singapure Airport erreichten wir also
etwas
zerknittert und übernächtigt, ansonsten aber ohne
Zwischenfälle. Den restlichen Tag verbummelten wir ohne
Langeweile
im
riesigen Changi Airport mit Kino und anderen angenehmen Facitlities.